Der Tierschutzhund, die Wundertüte. Ob dein Hund nun aus dem Auslandstierschutz kommt oder von einer hiesigen Pflegestelle – Er wird für dich zunächst einmal ein unbekanntes Wesen sein und ihr müsst euch erst einmal aufeinander eingrooven. Dazu gehört auch, dass du deinen Tierschutzhund in den ersten Wochen und Monaten im neuen Heim so sicherst, dass ihm nichts passieren kann.

Angsthunde sind im Tierschutz nicht selten. Und es gehört auch dazu, dass du ihm nach und nach deine Welt zeigst und ihm hilfst, die nicht als extrem gruselig zu empfinden. So wachst ihr mit der Zeit zu einem unschlagbaren Team zusammen.

Filme zum Thema Tierschutzhunde

Blog-Beiträge zum Thema Tierschutzhund

  • Susanne Bretschneider: Tierschutzhund-Leitfaden
    Hey Fiffi-Trainerin Susanne Bretschneider hat einen Leitfaden für das Zusammenleben mit einem Tierschutzhund geschrieben. Wir wollten wissen, was da drinsteht und haben Christiane Mann von der Hundeschule Mann-O-Mann gebeten, sich die Broschüre für uns anzuschauen.
  • Muss es immer ein Welpe sein? Welcher Hund passt zu dir?
    „Nimm doch einen Welpen! Dann kannst du von Anfang an alles richtig machen!“ Stimmt das eigentlich? Muss es immer ein Welpe sein? Sind erwachsene Hunde aus dem Tierschutz immer verkrachte Existenzen? Und gibt es Welpen mit Geling-Garantie?
    Sonja Meiburg sagt dir, welche Überlegungen du anstellen solltest, um den perfekten Hund für dich zu finden.
  • Tierheimhunde – kleine Fibel – Teil 1
    Zuerst einmal vielen Dank, dass Sie einem Hund aus dem Tierschutz ein neues liebevolles Zuhause geben wollen. Damit Sie Missverständnisse vermeiden können und das Zusammenleben möglichst gut startet, hat Hey Fiffi-Trainerin Gudrun Scholz hier einige Tipps und Infos für Sie zusammengestellt.
  • Tierheimhunde – kleine Fibel – Teil 2
    Wenn ein neuer Hund einzieht, sollte ich keine zu großen Erwartungen an ihn. Das Erste und Wichtigste was er lernen soll, ist Entspannung. Dann gucke ich, wo Bau-stellen sind und diese werden bearbeitet. Nachfolgend werde ich mal grob beschrei-ben, wie ich grundsätzlich einen neuen Hund, egal ob Tierschutzhund oder Welpe, in der Familie eingewöhnen würde.
  • Rassebeschreibung ungeschönt – Der Podenco
    Der windhundähnliche Podenco stammt aus dem Mittelmeerraum und gehört zu den Laufhunden. Seit ein paar Jahren erfreut sich diese Rasse auch in Deutschland wachsender Beliebtheit, da sie vermehrt durch Tierschutzorganisationen aus Spanien oder Portugal zu uns vermittelt wird.
  • Rassebeschreibung ungeschönt – Der Epagneul Breton
    Vor allem in Spanien sitzen leider viele dieser tollen Hunde in den sogenannten „perreras“ (Tötungsstationen). Mittlerweile gibt es Dutzende von Tierschutzorganisationen, die die Hunde frei kaufen und in Deutschland und Österreich auf Pflege- bzw. Endstellen vermitteln. Leider hört man immer wieder, dass Bretonen als süße, kleine Mischlinge ohne besonders nennenswerten Jagdtrieb vermittelt werden. Nach einiger Zeit der Eingewöhnung im neuen Zuhause werden die Hunde meist selbstsicherer und der Jagdtrieb und enorme Bewegungsdrang zeigen sich langsam. Viele Menschen sind damit heillos überfordert. Wer sich einen Bretonen – egal ob aus dem Tierschutz oder von einer Zuchtstätte – holen möchte, muss sich einfach bewusst sein, dass er sich ein wahres Energiebündel ins Haus holt, dass entsprechend körperlich und mental ausgelastet werden muss. Das beansprucht wiederum viel Zeit, Geduld und auch Wissen.
  • Hund? Woher? Adopt, don´t shop?
    Hund woher? Adopt, don`t shop? Oder doch umgekehrt? Aktuell geht der Trend zum Hund. Sehr viele Menschen nehmen gerade einen Hund auf bzw. spielen mit dem Gedanken, dies zu tun. Man hat gerade jede Menge Zeit, ist vielleicht auch häufiger in der Natur unterwegs als gewöhnlich und da ist so ein Hund natürlich ein toller Begleiter. Ist die hoffentlich sehr, sehr gut durchdachte Entscheidung gefallen, einen Hund aufzunehmen, stellt sich nicht nur die Frage, was für ein Hund es sein soll, sondern auch woher dieser Hund kommen soll. Vom Züchter, aus dem Tierheim, aus dem Auslandstierschutz, von einer Notorganisation oder von Privat? Möglichkeiten gibt es viele und sie sollten, wie die Anschaffung an sich, ebenfalls sehr gut durchdacht werden.
  • Corona und warum es nicht egal ist, woher dein Welpe kommt
    Coronazeit ist Welpenzeit, aktuell gibt es eine wahre Welpenschwemme. Und wenn du sicher bist, dass ein Hund perfekt in dein Leben passt, solltest du unbedingt überlegen, woher dein Welpe kommen soll.
  • Hund entlaufen – Was tun?
    Gerade neu eingetroffene Hunde – insbesondere solche aus dem Tierschutz – sind bitte unbedingt immer in einem Sicherheitsgeschirr zu führen … und das nicht nur für ein paar Tage, sondern über mindestens einen Monat, u.U. auch länger. Hier gilt ohne wenn und aber: Sicherheit zuallererst! Ein wirklich guter Tierschutzverein übergibt den Hund ohnehin nur in einem solchen Geschirr! Hunde in einem völlig neuen Umfeld tendieren oft dazu, an ihren neuen Menschen zu ‘kleben‘, was beim Hundehalter den falschen Eindruck vermittelt, der Hund hätte schon eine starke Bindung aufgebaut und würde von sich aus bei ihm bleiben. Dies ist ein fataler Trugschluss! Der Hund klebt üblicherweise nur deshalb, weil der Mensch in diesem neuen, ihm vollkommen fremden Umfeld der einzige Fixpunkt ist, der ihm Sicherheit vermittelt. Mit jedem Tag, den der Hund im neuen Umfeld an Sicherheit gewinnt, steigt das Risiko, dass er bei der nächsten Gelegenheit (Wildsichtung, Erschrecken bei ungewohnten Geräuschen, …) abhaut.
  • Brauchen Hunde ein Recht auf Selbstbestimmung?
    Vor allem für Hunde aus dem Tierschutz, die womöglich ihr bisheriges Leben auf der Strasse verbracht haben, bedeutet der Einzug in einen Menschenhaushalt eine radikale Veränderung ihres bisherigen Lebens. Waren sie daran gewöhnt, alle ihre Entscheidungen bisher selbst in die Pfote zu nehmen, wird ihnen auf einmal alles vorgeschrieben. Der Mensch entscheidet, wo der Hund liegen soll, wann und was er zu fressen bekommt, wann und wie oft es rausgeht. Draußen ist es mit der freien Entscheidung auch nicht mehr gut bestellt. Eingeschränkt durch die Leine, entscheidet auch hier wieder der Mensch wo es langgeht, wie lange geschnüffelt wird, ob es zu Hundekontakten kommt. Meistens wird verhindert, dass der Hund Essbares aufnimmt und so weiter.
  • Woran erkennt man einen guten Tierschutzverein?
    Immer mehr Menschen interessieren sich für eine Adoption von Hunden, die über Tierschutzvereine vermittelt werden. Tolle Hunde, die ein Zuhause suchen, hat jeder Verein. Aber… arbeitet er auch seriös? Nach einigen Gesprächen mit Vertretern von Tierschutzvereinen und Adoptanten von Tierschutzhunden hat Hey Fiffi-Trainerin Anja Püster eine kurze Checkliste erstellt, die hilfreich sein kann bei der Auswahl eines guten, seriösen Tierschutzvereines
  • Spannung, Spiel und Second Hand – Das Ü-Ei aus dem Tierschutz
    Die Wunschvorstellung derer, die einen Hund aus dem Tierschutz adoptieren, besteht oft darin, einen Hund zu sich zu nehmen, der einem dies sein Leben lang dankt und sich aufgrund seiner Dankbarkeit völlig problemlos integrieren lässt und den Alltag mit einem teilt. Leider sieht die Realität oft anders aus und es kann (nicht muss) zu massiven Problemen mit dem neuen Familienmitglied kommen. Hey Fiffi-Trainerin Daniela Maletzki plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen in Sachen Tierschutzhund.
  • „Ich will nen Tierschutzhund. Der kann mit allen!“ – Mythbuster
    Gestern panischer Anruf in unserer Hundeschule: „Mein Mischko ist jetzt seit zwei Wochen bei uns. Eben haben wir zum ersten Mal den Nachbarshund getroffen. Mischko hat laut gekreischt und sich hinter meinen Beinen versteckt. Als der Nachbarshund ihn begrüßen wollte, hat Mischko nach ihm geschnappt. Ich versteh das nicht! Er kommt aus einem Shelter und da leben doch so viele Hunde zusammen. Tierschutzhunde mögen andere Hunde doch so gerne. Warum macht er das und können Sie das bitte sofort abstellen? Ich trau mich ja kaum noch aus dem Haus.“ – Ist ein Hund aus dem Tierschutz automatisch best Buddy mit allen Hunden aus der Nachbarschaft? Sonja Meiburg klärt auf.
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