• „Der muss ja nun wirklich permanent ausgelastet werden!“
  • „Puh, der braucht aber eine starke Hand, sonst tanzt er dir auf der Nase rum!“
  • „Ne, also das ständige Gekläffe und Gehibbel wär mir ja zu viel. Kannst du den nicht ordentlich beschäftigen?“

Ja, okay, der Malinois ist wirklich nicht gerade berühmt für sein gelassenes Wesen. Aber bedeutet das unbedingt, dass ich ihn auslasten muss bis zur kompletten Erschöpfung? Oder dass ich ihn zu Gehorsam und Ruhe zwingen muss? Dass er eine so starke Persönlichkeit ist, dass ich ihm nur durch Strenge und Druck beikomme?

Zwei sitzende Malinois, Foto: Sonja Flohr - Hey-Fiffi.com
Bildquelle: Sonja Flohr

Wir dachten uns, wir fragen mal jemanden, die sich damit auskennt!

Sonja Flohr und Sonja Meiburg unterhalten sich über eine Hunderasse, die als Gebrauchshund unter dem Verdacht steht, permanent unter Strom zu stehen und nur durch aversive Maßnahmen erziehbar zu sein. Sonja Flohr ist Diensthundeführerin und hält selbst zwei Malis. Sonja Meiburg kommt aus einem Diensthunde-Elternhaus und hat auch die eine oder andere Story zum Malinois (damals noch „Mechelaar“) beizutragen.

Gemeinsam unterhalten sie sich über den Umgang mit dem Malinois, seinem Wesen, das Diensthundewesen und aversive Erziehung.

Wie kriege ich den Hund dazu, nicht mehr in meinen Arm zu beißen, wenn er sich aufregt? Wie schaffe ich es, einen Hund aus einem hohen Erregungszustand wieder auf die Erde zu holen? Lass dir von den beiden Sonjas ein paar wertvolle Tipps für deinen Alltag mit deinem Hund geben.

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