Muddi, lass mich nicht alleine! Trennungsstress erkennen

ca. 28 Min.

Inhalt dieses Trainingsvideos

„Also sprach die Frau Mama: Ich geh fort und du bleibst da.“

Das ist aber leider nicht immer so einfach. Viele Hunde haben ein massives Problem beim Alleinebleiben. Sie zeigen das, indem sie jaulen, bellen, an Türen kratzen oder sogar die Einrichtung zerlegen. Keine leichte Situation für alle Beteiligten.

In unserer zweiteiligen Videoreihe zeigen wir euch, woran ihr Trennungsstress erkennt und wie ihr üben könnt, damit eure Hunde wieder entspannt alleinebleiben. Im ersten Teil unserer Serie von Sonja Meiburg geht es darum, was Trennungsstress ist (und was er nicht ist), was die Ursachen dafür sein können und welche Maßnahmen ihr eher vermeiden solltet. Dieses Trainingsvideo gliedert sich in die Kapitel:

  • Vorher: Trennungsstress
  • Nach dem Training: Ruhiges Warten
  • Was Trennungsstress nicht ist
  • Was nicht hilft
  • So erkennst Du Trennungsstress
  • Woher kommt Trennungsstress?

Wir präsentieren diesen Film in voller Länge (ca. 28 Minuten), auch für Nicht-Mitglieder!

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Quellenangabe

  • Teile des Foto- und Filmmaterials: Familie Reis, Sabine Roth, Lara Meiburg Photographie u. a.

Kommentare

17 Antworten zu „Muddi, lass mich nicht alleine! Trennungsstress erkennen“

  1. Andrea Lux

    Wo finde ich den 2. Teil zum Thema Trennungsangst ?

    1. Hey-Fiffi.com

      Liebe Andrea,

      der zweite Teil erscheint in Kürze und wird dann u. a. auf dieser Seite (https://www.hey-fiffi.com/angst-bei-hunden/trennungsstress-erkennen/) verlinkt.

      Liebe Grüße
      Michele vom Hey-Fiffi-Team

  2. Andrea Lux

    Ich finde euch super und mir wird so viel klar. Habe mich schon angemeldet

  3. Larissa

    Hallo,
    ich habe Fragen zum Video Trennungsangst.
    Mein Hund hat verschiedene Lieblingsplätze. Muss für das Training mit dem Duftstoff unbedingt 1 fester Platz ausgewählt werden oder kann ich ihm das Stofftuch mit Lavendel überall dort hinlegen, wo er sich grade entspannt (entweder auf der Couch, im Körbchen, unterm Tisch)?
    Die Frage würde sich dann auch auf die Pausenzeiten mit Entspannungsmusik beziehen. Darf ich es überall dort üben, wo mein Hund zur Ruhe findet?
    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
    Larissa

    1. Liebe Larissa,

      vielen Dank für deine Frage.

      Den Entspannungsduft und die Musik kannst du überall konditionieren. Es macht aber Sinn, deinem Hund ein, zwei Liegeplätze zu schaffen, auf denen er sich sehr, sehr, sehr wohl fühlt. Es ist nämlich leichter, ein oder zwei Plätze mit Entspannung zu verbinden, als viele Plätze. Wenn dein Hund beim Alleinebleiben ein wenig in Stress gerät, weiß er dann, wohin er sich zurückziehen kann und irrt nicht lange planlos durchs Haus. Er kommt also schneller zur Ruhe, wenn er einen festen Entspannungsplatz hat, auf den er sich freiwillig und gerne zurückzieht.

      Ich hoffe, ich konnte dir deine Frage beantworten.

      Liebe Grüße,
      Sonja

  4. Katja

    Sehr schöne Herangehensweise, wäre mal ein Versuch wert.

    Hätte aber eine Frage zum Thema Kamera und überwachen. Gibt eine kostengünstige Möglichkeit, die sich nicht nach ca. 20min in den Standby schaltet und damit eine Neueinrichtung verursacht? Habe es bisher mit TeamViewer und nen Handy + Laptop oder Handy + Handy getestet.

    1. Liebe Katja,

      vielen Dank für deine Frage.
      Bei den technischen Möglichkeiten können wir leider nicht allzu gut helfen, da die schwer vom Equipment und Know-how des Einzelnen abhängen.

      Bei unseren Kunden haben wir gute Erfahrungen mit der Smartfrog-App gemacht. Vielleicht hilft dir das ja schon.

      Liebe Grüße,
      Sonja

  5. Victoria

    Liebe Sonja,
    ich habe mir das Video mit Freude angeschaut. Mein Hund bleibt auch nicht so gut alleine. Unser Terrier fängt seit 5 Wochen an, endlich mal ein Körbchen zu nutzen. Wir sind umgezogen und das Körbchen ist ins Schlafzimmer gezogen. Seit dem liegt er auch in seinem Körbchen und kaum noch im Bett. Er geht abends oft freiwillig in Schlafzimmer obwohl ich nebenan sitze. Vom Gefühl würde ich sagen, dass er sich selber seine Ignorierzeit nimmt. Wahrscheinlich kann ich dann schon schneller mit der Musik anfangen oder? Und auch die Zeit etwas schneller ausdehnen?
    Soll ich dann vielleicht auch einfach mal die Tür schließen. Wenn ich im Bad bin und dusche, dann liegt er vor der Tür und wartet, da könnte ich doch auch schon die Abwesenheit trainieren.

    Lieben Dank

    1. Liebe Victoria,

      wenn er vor der Tür liegt und wartet, ist er vermutlich nicht wirklich entspannt. Daher würde ich da keine Abwesenheit trainieren. Seinen freiwilligen Aufenthalt im Schlafzimmer kannst du aber durchaus schon mit der Musik oder dem Duft verbinden. Ich würde dann aber mit dem Türenschließen warten, bis du wirklich sicher bist, dass er sich während der Musik und dem Duft entspannt. Und die Türen dann auch nur sehr kurz schließen.

      Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen.

      Liebe Grüße,
      Sonja

      1. Victoria

        Vielen Lieben Dank. Ich habe das Öl schon gekauft und werde es heute Abend gleich anwenden. Erstmal an den Geruch gewöhnen und dann an die Musik. Aber wenn er aus dem Schlafzimmer dann zu mir ins Wohnzimmer kommt, schenke ich ihm dann Beachtung?
        Ach das ist alles nicht so einfach.

        Liebe Grüße,

        Victoria

        1. Ich schwöre, so schwer ist das nicht :D
          Ein Tüchlein mit ein ganz klein wenig Öl kannst du jedes Mal zu ihm legen, wenn er sich irgendwo entspannt. Da musst du ihn auch nicht die ganze Zeit ignorieren, solltest aber darauf achten, dass er sich möglichst alleine entspannt, damit er die Entspannung nicht automatisch mit deiner Nähe verbindet.

          In einer anderen Trainingssession beginnst du mit der Musik und der Ignorierzeit. Erst nur eine Minute, dann weiter steigern. Und wenn du merkst, dass er während der Ignorierzeit entspannter wird, nimmst du den Duft dazu. Musik und Duft bedeuten dann: Niemand kümmert sich jetzt um mich.

          Und wenn er völlig und komplett entspannt bleibt, auch wenn du ihn eine Stunde lang ignorierst, beginnst du, das Haus wenige Sekunden zu verlassen. Und das steigerst du immer weiter.

          Wird schon werden :D

          Liebe Grüße,
          Sonja

          1. Victoria

            Super! So machen wir das. Ich werde mir heute Abend auch die Sendung in der SWR Mediathek anschauen. Und so ein Terrier ist ja schlau, der lernt das noch. An der Leine angebunden lassen wir ihn sogar 3 Stunden alleine und das ganze ist nicht immer mit jaulen verbunden. Aber glaube er ist nicht voll entspannt und das wünsche ich mir für ihn. Und für mich, denn ich bin auch nicht entspannt, wenn ich ihn dann alleine lassen muss. Danke für die schnellen Antworten und Unterstützung. Wir sind wirklich für jede Idee offen und haben ja nichts zu verlieren. Vorerst zumindest nicht.

            Ganz lieben Dank…

            Victoria

          2. An der Leine angebunden? O.O Uff, mach das bitte nicht!! Das ist eine sehr heftige Einschränkung, die sehr gefährlich werden kann. Bitte gewöhne ihn stattdessen ganz schnell an ein Zimmer, in dem du die Tür schließen kannst oder an eine Box, die groß genug ist. Aber bitte nicht die Leine verwenden. <3

            Du kriegst das hin!

            Liebe Grüße,
            Sonja

  6. Victoria

    Das hat unsere Trainerin empfohlen. In jeder Situation, wo er nicht selbstständig runter kommt. Eine Box haben wir auch, da geht er nur nicht gerne rein. Könnte aber die aus dem Auto mit in die Wohnung stellen. Die mag er. Ich mach ihn auch nur am Geschirr fest, damit er nicht mal Hals den Zug hat.
    Ich gewöhne ihn jetzt an den Duft und dann kann er ja auch in der Box mit dem Duft was positives und entspanntes verbinden. Ich möchte ihm ja den Raum geben, den er brauch und auch soll er sich nachher überlegen wo er chillen will, wenn ich nicht da bin. Und wenn es auf meinem Kopfkissen ist, dann ist es eben so. Darf eh ins Bett und aufs Sofa der kleine Prinz.
    So nun genug der Fragen.

    Lieben Dank

    1. Mach das bitte nicht. Ich bin ziemlich sicher, dass deine Trainerin nicht gemeint hat, dass er drei Stunden alleine angebunden bleiben soll. Das ist ziemlich gefährlich, denn dabei kann eine Menge passieren. Ja, probier das mal mit der Autobox, aber auch an die muss er in der Wohnung erst vorsichtig gewöhnt werden.

      Mach lieber zu wenig als zu viel, denn „Reparieren“ ist viel schwieriger als „Gleich richtig aufbauen“ ;)

  7. Lisa Nerreter

    Hallo Sonja, danke für die Videos.
    Auch ich habe schon monatelanges Training hinter mir und es klappte dann sogar dass unser Loui mal 20 Minuten alleine blieb und jetzt kann ich nicht einmal mehr vor die Haustür
    Er ist nun 11 Monate alt, er ist vom Typ her ängstlich und unsicher und kommt aus Rumänien. Die ersten Monate folgte er auf Schritt und Tritt und mir wurde gesagt es ist Kontrolle und er muss immer auf seinen Platz geschickt werden. Da geht er aber mittlerweile freiwillig hin und kann auch entspannen wenn ich den Raum verlasse. Auch meine Tochter kann mittlerweile stressfrei das Haus verlassen was vorher schrecklich für ihn war aber mein Problem ist dass er nicht mal bei meiner Mutter oder Hundesitterin so schnell entspannt die ich wegen der Arbeit suchte. Da kann es aber auch daran liegen dass sie einen lebhaften Hund hat.
    Nun meine Frage : Unser Hund hat am Sofa, unter dem Hochbett meiner Tochter, auf dem weichen Teppich meiner Tochter und in einer großes Box im WZ seine Rückzugsorte. In die Box geht er wenn der Fernseher läuft oder er wirklich in Ruhe gelassen werden will aber ansonsten liegt er am Sofa wo er auch alles im Blick hat. Aber ich lese immer wieder man soll den Raum eingrenzen. Macht da denn ein Zaun Sinn und soll ich ihn nicht lieber versuchen als Hauptplatz die Box wählen zu lassen damit er nicht ständig auf „Kontrolle“ schaltet wie auf dem Sofa wenn wir evtl.zu weit weg gehen? Oder das Sofa lassen weil er da in unserer Anwesenheit am längsten entspannt liegt. Was ganz Anderes : Hat das nicht allein sein können mit Angst gegenüber fremden, größeren Hunden zu tun bzw. seine ganze Unsicherheit oder hängt das nicht zusammen? Er bellt nämlich nun auch außen immer mehr.
    Vielen Dank

    1. Liebe Lisa,

      vielen Dank für deine Nachricht.

      Nimm einfach den Ort, an dem dein Hund sich am wohlsten fühlt. Dann wird er sich dort eher aufhalten und dann musst du auch nichts begrenzen. Du kannst aber auch versuchen, die Box (wenn sie groß genug ist), als Ruheplatz zu etablieren und dann evt. die Boxentür offen zu lassen.

      Zwecks Unsicherheit draußen: Es könnte genau umgekehrt sein. Wenn er vorher alleine war und das nicht gut kann, kann es sein, dass er beim anschließenden Spaziergang immer noch so aufgeregt ist, dass er dann vermehrt bellt. Aber ob das wirklich so ist, können wir aus der Ferne natürlich nicht sagen.

      Liebe Grüße,
      Sonja vom Hey Fiffi-Team

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