Muddi, lass mich nicht alleine! Trennungsstress erkennen und behandeln (Teil 2)

Wir präsentieren diesen Film in voller Länge (knapp 32 Minuten), auch für Nicht-Mitglieder!

„Also sprach die Frau Mama: Ich geh fort und du bleibst da.“

Das ist aber leider nicht immer so einfach. Viele Hunde haben ein massives Problem beim Alleinebleiben. Sie zeigen das, indem sie jaulen, bellen, an Türen kratzen oder sogar die Einrichtung zerlegen. Keine leichte Situation für alle Beteiligten.

In unserer zweiteiligen Videoreihe (gehe zu Teil 1) zeigen wir euch, woran ihr Trennungsstress erkennt und wie ihr üben könnt, damit eure Hunde wieder entspannt alleine bleiben.

Hier seht ihr den zweiten Teil, in dem es um das eigentliche Training geht. Viel Spaß beim Üben!

Und weitere Infos zum Thema bietet der Film „Das geheime Leben der Hunde“ im SWR.

 

Foto- und Filmmaterial:

  • Familie Reis, Sabine Roth, Lara Meiburg Photographie u. a.

About the Author:

Sonja Meiburg ist seit vielen Jahren Hundetrainerin und war in verschiedenen Vereinen als Ausbilderin tätig (BLV-Ausbilderprüfung 2005). Seit 2006 gibt sie ihr Wissen in ihrer eigenen Hundeschule weiter. Seit 1998 ist sie Clicker-Trainerin. Gelernt hat sie ihr Wissen bei vielen nationalen und internationalen Lehrern, u.a. bei Ute Blaschke-Berthold, Martin Pietralla, Kay Laurence und Mary Ray. Sie setzt den Clicker nicht nur zum Grundgehorsam und für Tricks ein, sondern auch im Hundesport und in der Verhaltenstherapie.   >> mehr über Sonja Meiburg

28 Comments

  1. Anna Fritsch 24. Oktober 2017 um 16:25 Uhr - Antworten

    Hallo
    Ich habe eine frage…zum Teil wo die Musik mit eingebracht wird…darf ich in der Zeit trotzdem Fernseher schauen?
    Sein lieblingsplatz ist auf der Couch im Wohnzimmer und auch da steht der einzige tv in unserer Wohnung…
    Oder verbindet er dann tv und Musik zusammen?
    Ich könnte den Rekorder direkt neben ihn legen?

    • Sonja Meiburg 24. Oktober 2017 um 17:32 Uhr - Antworten

      Liebe Anna,

      es ist kein Problem, während der Ignorierzeit auch ab und zu den Fernseher einzuschalten. Allerdings sollte das nicht immer der Fall sein, damit der Hund den Fernseher, der ja in Abwesenheit nicht mitläuft, nicht als Zeichen für die Ignorierzeit mitlernt. Wichtiger ist, sich zunächst ruhig zu beschäftigen, so dass wirklich nur die Musik läuft. Ab und an schadet der Fernseher nicht. Da er aber in Abwesenheit nie eingeschaltet wird, behindert er das Lernen eher.

      Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

      Liebe Grüße,
      Sonja vom Hey Fiffi-Team

      • Anna Fritsch 24. Oktober 2017 um 22:40 Uhr - Antworten

        Okay super tausend dank☺ dann werde ich mich für die kommenden Wochen mal zurück halten mit dem tv

        Ich hab jetzt noch eine Frage…
        Im ersten Teil sagen sie es ist sinnvoll und positiv dem Hund anzusprechen oder zu streicheln wenn man nach Hause kommt…im zweiten Teil sagen sie man soll (insofern der Hund entspannt geblieben ist) den Hund weiterhin ignorieren…also die ignorier Zeit weiter fort setzen…
        Da weiß ich jetzt noch nicht wie ich mich dann Verhalten soll, wenn es denn irgendwann mal so weit kommen sollte

        • Sonja Meiburg 25. Oktober 2017 um 6:21 Uhr - Antworten

          Liebe Anna,

          die Auflösung ist ganz einfach 😀

          Das Ansprechen und der Körperkontakt ist dazu gedacht, dass der Hund sich beim Heimkommen möglichst schnell beruhigt und möglichst viel Oxytocin ausschüttet. Das heißt: Ist er aufgeregt, macht es Sinn, ihn möglichst schnell wieder abzuregen.

          Wenn du das Alleinebleiben-Training durchführst, vermindert sich die Aufregung aber. Wenn dein Hund, wenn du nach Hause kommst, nur noch müde den Kopf hebt, brauchst du ihn nicht mehr intensiv begrüßen. Dann kannst du die Ignorierzeit noch etwas länger laufen lassen. Und wie ich im Video auch sage: Ist dein Hund aufgeregt, wenn du nach Hause kommst, beendest du die Ignorierzeit und begrüßt ihn ausgiebig. Ist er allerdings sehr aufgeregt, kann das ein Zeichen dafür sein, dass der Trennungsstress noch andauert. Ein Warnsignal also 🙂

          Liebe Grüße,
          Sonja

  2. Verena 25. Oktober 2017 um 19:57 Uhr - Antworten

    Hallo,

    ich habe eine Frage zu der Musik. Habe ich es richtig verstanden, dass die Entspannungsmusik auch läuft, wenn der Hund alleine zu Hause ist? Ab wann kann ich die Musik weg lassen? Es wird bestimmt mal Situationen geben, in der der Hund alleine bleiben muss, ich aber keine Entspannungsmusik anstellen kann. Und wie ist es mit dem Entspannungsgeruch? Kann ich den weglassen, wenn mich mein Hund regelmäßig entspannt begrüßt bzw. mir nicht aufgeregt entgegen kommt?

    Liebe Grüße,
    Verena

    • Sonja Meiburg 26. Oktober 2017 um 6:05 Uhr - Antworten

      Liebe Verena,

      ich würde die Musik i m m e r laufen lassen, wenn dein Hund alleine ist. Sie ist das Zeichen für eine sichere, entspannte Ignorierzeit. Außerdem dämpft sie die Geräusche von außen, so dass dein Hund nicht auf jeden Pups anspringt, den er irgendwo hört. Sie gehört dazu. Es ist auch möglich, die Ignorierzeit statt mit Musik mit einem sehr auffälligen Gegenstand (z.B. aufgespannter Regenschirm) zu verbinden. Das ist aber nicht so effektiv, weil der geräuschdämmende und entspannende Effekt wegfällt. Das Gleiche gilt für den Entspannungsgeruch.

      Beides zusammen ist ein Ritual, das den Hund auf das Alleinebleiben vorbereitet und hindurch begleitet. Daher macht es Sinn, beides immer bestehen zu lassen.

      Liebe Grüße,
      Sonja

  3. Verena 26. Oktober 2017 um 20:28 Uhr - Antworten

    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich hoffe, ich kann jedes Mal die Musik anstellen. Ich weiß ja nicht, was in den kommenden Jahren für Situationen kommen werden.
    Liebe Grüße, Verena

  4. Esther 22. Januar 2018 um 15:13 Uhr - Antworten

    Hallo!
    Vielen Dank für das tolle Video! Ich habe eine Frage zum Entspannungsduft: Der bevorzugte Rückzugsort meines Hundes ist das Sofa. Häufig liegt er aber auch an anderen Orten in der Wohnung auf dem Boden und döst. Kann ich in diesen Momenten auch die Entspannung über den Duft trainieren oder sollte das wirklich nur passieren, wenn er auf dem Sofa liegt?

    Danke und viele Grüße,
    Esther

    • Sonja Meiburg 22. Januar 2018 um 15:16 Uhr - Antworten

      Liebe Esther,

      vielen Dank für deine Frage.

      Du kannst den Entspannungsduft auch unabhängig vom Sofa aufbauen, solltest ihn aber so oft wie möglich mit dem Sofa in Verbindung bringen, wenn das der bevorzugte Liegeplatz deines Hundes ist. Er soll ja automatisch seinen Rückzugsort aufsuchen, wenn er sich entspannen möchte und da macht es Sinn, das Sofa ganz besonders hervorzuheben.

      Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

      Liebe Grüße,
      Sonja

      • Esther 22. Januar 2018 um 17:50 Uhr - Antworten

        Hallo Sonja,

        ok, verstehe, du konntest mir sehr weiterhelfen. Vielen Dank für die schnelle Antwort! Mir kam nun noch eine Frage zum Rückzugsort: In der Wohnung gibt es prinzipiell 2 Rückzugsorte, die der Hund sehr gut annimmt und auf denen er sich wohlfühlt (Sofa und seine „Höhle“ in einem ruhigeren, anderen Zimmer). Perspektivisch fände ich es toll, wenn für den Hund beide Orte als Rückzugsort konditioniert werden. Ist das möglich? Oder stiftet das zu viel Verwirrung? Das Sofa ist ab und zu auch mal Schlafgelegenheit für Besuch und da stelle ich es mir praktisch vor ihm einen Ausweichort zu bieten, den er genau so mit Entspannung verknüpft.

        Viele Grüße,
        Esther

        • Sonja Meiburg 23. Januar 2018 um 8:56 Uhr - Antworten

          Liebe Esther,

          du kannst auch zwei Liegeplätze mit Entspannung verbinden. Das ist kein Problem 🙂

          Liebe Grüße,
          Sonja

          • Esther 23. Januar 2018 um 9:49 Uhr

            Liebe Sonja,

            ok dann machen wir uns mal ans Training. Vielen Dank für die tollen Tipps!

            Viele Grüße,
            Esther

          • Esther 7. März 2018 um 8:47 Uhr

            Liebe Sonja,
            zunächst eine technische Frage: Kann es sein, dass man die Kommentare unter dem Video nicht sehen kann, wenn man in seinen Account eingeloggt ist?

            Mir ist nach einigen Wochen eine neue Frage aufgekommen: Mein Hund nimmt seine 2 Ruheplätze gut an, liegt aber auch gern mal auf dem blanken Boden. Zur Zeit steigere ich die Ignorierzeiten und die Alleinsein-Zeiten und filme ihn dabei. Er ist grundsätzlich sehr entspannt dabei, steht aber auch mal auf – läuft zum anderen Ruheplatz – läuft zu Tür und schaut dort – legt sich dann wieder aufs Sofa und döst weiter. Ist das ok? Irgendwie denke ich, dass es ja auch normal ist, dass er sich mal in der Wohnung bewegt, Hauptsache er kann sich danach wieder entspannt hinlegen. Oder ist auch ein zur Tür gehen und kurz schauen schon ein Signal, die Zeiten nochmal runterzuschrauben?

            Viele Grüße,
            Esther

          • Sonja Meiburg 7. März 2018 um 8:56 Uhr

            Liebe Esther,

            zunächst zu deiner technischen Frage. Es ist so: Wenn du eingeloggt bist, siehst du alle Kommentare, die eingeloggte Mitglieder geschrieben haben. Wenn du ausgeloggt bist, siehst du alle Kommentare, die von nicht-angemeldeten Usern geschrieben wurden 🙂

            Zu deiner Alleinebleiben-Frage: Dein Hund darf selbstverständlich jederzeit die Ruheplätze wechseln oder auch mal an die Tür gehen, um zu schauen, ob da was Interessantes passiert oder ob du wieder nach Hause kommst. Er muss nicht den ganzen Tag wie angewurzelt in seinem Körbchen liegenbleiben. Hauptsache, er ist entspannt dabei 😀

            Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

            Liebe Grüße,
            Sonja

          • Esther 7. März 2018 um 13:26 Uhr

            Liebe Sonja,
            ja, das konntest Du, vielen Dank! Für mich ist es noch etwas schwierig einzuschätzen, welches Verhalten noch völlig im Rahmen ist und ab wann der Hund Stress bekommt. Deshalb ist Eure Kommentarfunktion für Fragen sehr toll und hilfreich!

            Viele Grüße,
            Esther

          • Sonja Meiburg 7. März 2018 um 13:28 Uhr

            Da hilft nur Beobachten 😀

            Ich freu mich, dass ich dir helfen konnte!

            Liebe Grüße,
            Sonja

  5. Katja 28. Januar 2018 um 23:33 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ich habe eine Frage. Ich habe erst einen Rückzugsort (Box) aufgebaut, den er mit Ignorierzeit verbindet. Da kann er entspannt 2-3h Stunden schlafen während ich außer Sichtweite im anderen Raum bin. Erst jetzt bauen wir den Entspannungsduft und die Musik mit ein. Entspannungsduft kennt er nun seit 1 Woche ca. Soll ich einfach den Duft und die Musik hinzufügen und sonst alles so machen wie immer? Oder muss ich nochmal von ganz vorne beginnen wie im Video?
    Der Rückzugsort an sich ist schon immer eine Entspannung für ihn. Wir haben ihm aber angewöhnt, dass er da auch immer was zu knabbern bekommt und er dann quasi danach schläft.

    Jetzt frage ich mich: wenn ich nun die Wohnung verlasse. Wie mache ich das. Bisher habe ich ihm immer was zu Knabbern auf seinem Ruheplatz gegeben und dann „Tschüß“ gesagt und bin gegangen. Soll ich das weiterhin so machen? Oder soll ich vorher in der Wohnung noch Ignorierzeit absitzen und dann erst gehen? Soll ich das „tschüß“ weiter verwenden oder nicht? Er hat sich leider so an den Kauartikel gewöhnt, dass er den Kauartikel braucht im Moment wo ich die Wohnung verlasse. Ansonsten ist er gestresst.

    Zurückkommen ist kein Problem bei uns. Da kann ich sogar die Ignorierzeit noch länger aussitzen. Er ist dann ganz entspannt und nicht aufgeregt.

    LG Katja

    • Sonja Meiburg 29. Januar 2018 um 8:34 Uhr - Antworten

      Liebe Katja,

      das klingt doch schon super!

      Musik und Duft kannst du einfach hinzufügen, wenn du möchtest. Der Duft ist eh nur dazu da, die bei deinem Hund sowieso schon vorhandene Entspannung zu vertiefen. Und die Musik hilft nicht nur beim Entspannen, sondern auch dabei, Geräusche von außen etwas zu dämpfen.

      Das bisherige Ritual würde ich, wenn es für deinen Hund mit Ruhe und nicht mit „Oh, die Muddi geht, ich hab Angst!“ verbunden ist, unbedingt weiter behalten 😀 Du kannst wie bisher dann auch einfach gehen und musst nicht die Ignorierzeit bis zum Ende absitzen.

      Und wenn er entspannt ist, wenn du nach Hause kommst, ist das absolut perfekt!

      Ich hoffe, ich konnte deine Fragen beantworten.

      Liebe Grüße,
      Sonja

  6. Karin 7. Februar 2018 um 23:29 Uhr - Antworten

    Hallo,ich habe eine hündin die mir meist folgt.meine hündin hat ihre rückzugszone sehr oft nah dort, wo auch ich bin.wenn ich den ort wechsel, wechselt sie ihn auch.wo soll ich das entspannungstuch aufbauen? Überall wo sie zur enstpannung kommt? Fürs künftige alleinsein wäre es toll wenn sie möglichst weit weg von der haustüre (wegen evtl. aussengeräuschen) ihre sicherheitszone hätte.kann ich das fördern?also zum einen weniger nachlaufen, zum anderen sicherheitszone möglichst weit weg von der haustüre.du meintest ja man soll die wahl der sicherheitszone dem hund überlassen, wenn er aber keinen lieblingsplatz hat…lg karin

    • Sonja Meiburg 8. Februar 2018 um 6:49 Uhr - Antworten

      Liebe Karin,

      wenn dein Hund keinen Lieblingsplatz hat, könnte es auch daran liegen, dass sie keinen wirklich richtig dolle gemütlichen Ort für sich hat. Also einen, wo sie sich irre wahnsinnig wohlfühlt. Ein Ort, der (ja nach Vorlieben des Hundes) superkuschelig gepolstert ist. Der groß genug ist. Von wo aus sie alles im Blick haben kann, aber nicht dauernd gestört wird. Manche Hunde finden etwas Höhlenartiges toll. Manche liegen nicht gerne an der kalten Wand, sondern hätten gerne ein paar zusammengerollte Decken zwischen sich und der kalten Hauswand.

      Versuch doch mal, ob du deiner Hündin einen neuen Liegeplatz schaffen kannst. Schau mal, wie sie am liebsten liegt: Weich? Eher etwas härter? Warm? Erhöht? Und aus den Informationen heraus bastelst du ihr einen Platz, zu dem sie nicht „Nein“ sagen kann. 😉 Und erst danach startest du das Training.

      Liebe Grüße,
      Sonja

  7. Melanie 1. März 2018 um 18:38 Uhr - Antworten

    Ich habe auch eine Frage zur Musik. Ich lasse wahnsinnig oft (fast täglich) leise Entspannungsmusik für Hunde laufen, während ich arbeite und per Kopfhörer Hörbücher höre. Wie mache ich das dann, dass die Musik trotzdem zum Signal wird?

    • Sonja Meiburg 2. März 2018 um 6:26 Uhr - Antworten

      Liebe Melanie,

      wenn du Musik laufen lässt, während du arbeitest, ist das ja eigentlich schon eine Ignorierzeit, in der die Hunde entspannen. Du kannst das einfach ausbauen. Wenn du die Ignorierzeit für die Hunde deutlich einläutest und sie während der Entspannungsmusik wirklich ignorierst, kannst du die Musik auch zum Alleinebleiben verwenden. Bau das einfach weiter aus wie im Video beschrieben. Sprich: Du läutest die Ignorierzeit ein und wenn deine Hunde dann schon entspannen können, kannst du schon anfangen, dabei im Haus herumzugehen, Türen hinter dir zu schließen und gleich wieder zu öffnen, mal kurz das Haus zu verlassen und so weiter.

      Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

      Liebe Grüße,
      Sonja

  8. Lis 24. März 2018 um 15:49 Uhr - Antworten

    So ein tolles Video, Mal anders als was ich überall sonst gelesen habe und werde sofort nachher los mir ein Duft zu besorgen. Vielen Dank erstmal!!

    Oben steht ja schon die Frage, was wenn der hund kein Lieblingsplatz hat…. Bei mein Kleinpudel ist es so, er hat mehrere Lieblingsplätze, quasi in jedes Zimmer eins. Meist liegt er auf dem Teppich vor der Couch, oder in sein Hundebox im Schlafzimmer, liegt aber auch eher daran wo ich mich aufhalte, dort legt er sich dann hin. Macht es Sinn einfach beide als Rückzugsort zu trainieren, oder lieber anfangs nur eins? Und da er Büro-Hund ist, hat er so zu sagen auch ein dritter Ort wo er es lernen soll….

    2er Frage; Bei uns läuft tagsüber fast immer Musik, merkt ein Hund der Unterschied wenn wir ne ganz bestimmte musikart (zb. Piano Musik die sonst nicht läuft) auswählen für die ignorierzeit, oder besser während der Trainingszeit dann halt kein Musik laufen lassen wenn nicht ignorierzeit ist?

    • Sonja Meiburg 24. März 2018 um 18:17 Uhr - Antworten

      Liebe Lis,

      vielen Dank für dein Lob! Das freut uns sehr 🙂

      Zu deinen Fragen: Du kannst einfach mit mehreren Rückzugsorten trainieren. Es ist auch kein Problem, wenn er von einem Liegeplatz zu einem anderen wechselt. Hauptsache, er bleibt dabei entspannt.

      Zur Musik: Ja, es macht Sinn, eine sehr markante, ruhige Musik zu wählen, die sich von eurer üblichen Musik stark unterscheidet. Außerdem könntest du es so gestalten, dass du vor der Entspannungsmusik zunächst kurz die übliche Musik unterbrichst und für ein paar Minuten Stille sorgst. So nimmt er die „neue“ Musik bewusst wahr.

      Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

      Liebe Grüße,
      Sonja

  9. Katja 28. März 2018 um 0:42 Uhr - Antworten

    Hallo Sonja,
    ein sehr toller Ansatz und mal ganz anders als man sonst so liest und hört, vielleicht schaffen wir es damit, dass mein Hund endlich entspannt alleine bleibt.

    Ich lerne seit längerem von zu Hause aus und während dieser Zeit schläft mein Hund immer und wird quasi ignoriert, das stellt also quasi schon die Ignorierzeit dar, während der er auch beim kurzen Verlassen des Zimmers liegen oft liegen bleibt. Kann ich dann dazu einfach jetzt noch die Musik und den Entspannungsduft hinzufügen oder müsste ich das anders aufbauen? Denn ein klares Signal habe ich noch nicht eingeführt…

    • Sonja Meiburg 28. März 2018 um 7:42 Uhr - Antworten

      liebe katja,

      ja, das kannst du tun. läute die ignorierzeit, die du eh machst, mit musik ein und lege den duft dazu, wenn dein hund entspannt.

      du solltest die ignorierzeit aber auch zu anderen tageszeiten durchführen. vor allem zu den zeiten, zu denen dein hund später alleine bleiben soll.

      ich hoffe, ich konnte dir helfen.

      liebe grüße,
      sonja

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