Leinenführigkeit (Teil 2): Beginn Geradeaus gehen

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Inhalt dieses Trainingsvideos

Und? Wie verläuft euer Spaziergang? Ist euer Hund die Ruhe selbst oder sind eure Arme nach dem Gassi ein paar Zentimeter länger? Falls die Leinenführigkeit eures Hundes noch etwas zu wünschen übrig lässt, findet ihr hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Sonja Meiburg erklärt euch, wie ihr Leinenführigkeit im Alltag sinnvoll aufbaut.

Der zweite Teil der Videoreihe beschäftigt sich mit den ersten Schritten „Geradeaus an lockerer Leine“. Im ersten Teil dieser Reihe erfährst du etwas über die Basisübung „Richtungswechsel“.

Viel Spaß!

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Kommentare

4 Antworten zu „Leinenführigkeit (Teil 2): Beginn Geradeaus gehen“

  1. Mauri

    Was macht man wenn der Hund keine Belohnung nimmt. Ich sehe nur Videos mit Belohnung daher nur gedacht für Hunde Belohnungen annehmen. Ich finde es schade das Experten dienlich mit Hunden auskennen so etwas nicht erwähnen. Denke das dies die Experten überfordert.

    1. Hallo Mauri,

      danke für deinen Post. Nein, ich glaube nicht, dass das Experten „überfordert“ ;)

      Wenn dein Hund keine Futterbelohnungen nimmt, dann ist mangelnde Leinenführigkeit oft nur ein Folgeproblem (und hat dann demensprechend auch wenig mit einem Leinenführigkeitsvideo zu tun).

      Futter ist nicht nur eine Belohnung, sondern auch ein Indikator dafür, wie gut dein Hund gerade lernen und mitarbeiten kann. Ein gesunder, fröhlicher Hund ist in der Regel durch Futterbelohnungen sehr gut motivierbar. Futter ist überlebenswichtig und hat deswegen bei den allermeisten Hunden einen hohen Stellenwert. Es kann Situationen geben, in denen Futter nicht so belohnend ist (wenn der Hund z.B. lieber hetzen will), aber dann gibt es andere Belohnungsmögichkeiten (wie man z.B. in unserem Video „Belohnungen für Jagdschweinchen“ sehen kann).

      Wenn ein Hund grundsätzlich keine Futterbelohnungen nimmt, ist es wichtig, dass du zunächst herausfindest, warum das der Fall ist:
      Hat er keinen Hunger?
      Ist die Ablenkung zu groß?
      Überfordert ihn die Situation?
      Ist er krank?
      Ist das Futter zu langweilig?
      Oder was auch immer. Möglichkeiten gibt es sehr viele und die Aufzählung ist nicht abschließend.

      Erst, wenn du weißt, woran es liegt, dass dein Hund etwas ablehnt, was im Gehirn als „überlebenswichtig“ abgespeichert ist, kannst du daran etwas ändern.
      Das heißt, je nach Grund sollte dein Hund mal tierätztlich untersucht werden, du solltet ablenkungsärmere oder sicherere Umgebungen aufsuchen, du solltest vielleicht zu bestimmten Auslösern mehr Abstand halten oder (manchmal reicht das schon aus) bessere Leckerchen verwenden. Oderoderoder. Je nachdem, woran es halt liegt, dass dein Hund keine Futterbelohnungen möchte.

      Daher:
      Wir haben nicht nur Videos mit Futterbelohnungen (wie du z.B. an unserem Jagdschweinchen-Film siehst), aber Futterbelohnungen sind ein wichtiger Bestandteil in der Hundeerziehung. Wenn dein Hund die nicht möchte, ist es wichtig zu fragen, warum das so ist und dann ggf. etwas zu verändern, so dass dein Hund wieder gut mitarbeiten kann.
      Das hat dann allerdings mit Leinenführigkeit weniger zu tun und findet daher im Leinenführigkeitsvideo auch keinen Platz ;)

      Liebe Grüße,
      Sonja vom Hey Fiffi-Team

  2. Katja Matzky

    Ich habe leider auch einen Hund, bei dem es ein Glücksfall ist, wenn er mal ein Leckerlie nimmt. Was ich bisher über ihn weiß ist, dass er reaktiv ist. Nun habe ich eine einzige Strecke, auf der es relativ wenige „Reize“ gibt. Allerdings reichen dann schon zwei Autos (auch mit einem Abstand von mehreren Minuten) aus, um das Futterverweigern auftreten zu lassen. Oder wir haben ein Auto und zwei Minuten später (oder auch vorher) einen Radfahrer. Dann geht nichts mehr.
    Nun sind das aber Umweltreize, die ich weder einfach wegzaubern, noch vorhersehen kann.

    Die Strecke ist wirklich das ruhigste, was ich ihm bieten kann. Und trotzdem kommt es (gefühlt) „ständig“ vor, dass er bellend in der Leine hängt und ihn Futter (er liebt das Trockenfutter unserer Katze ) nicht mehr interessiert.

    1. Liebe Katja,

      danke für deine Nachricht.
      Das entspricht in etwa dem, was ich weiter unten schon geschrieben habe: Wenn ein Hund das Futter verweigert, dann ist er in den meisten Fällen gar nicht in der Lage, sich auf die Leinenführigkeit zu konzentrieren. Das scheint bei deinem Wuffel auch der Fall zu sein. Die Umweltreize, die er hat, reichen aus, um ihn so stark aufzuregen, dass eine Leinenführigkeit dann gar nicht mehr möglich ist. Das Futter ist hier ein guter Indikator.

      Ich würde also an eurer Stelle gar nicht erst groß an der Leinenführigkeit üben, sondern an der Umweltsicherheit. Das heißt: Reize zu Beginn des Trainings erst in einem Abstand präsentieren, in dem er den Reiz zwar wahrnimmt, sich aber noch nicht irre aufregt (dazu haben wir auch einige Filme, zB über Leinenaggression, denn das Prinzip gilt für alle Umweltreize) und dann in dieser Entfernung mit ihm zu arbeiten. Dann kann er nämlich auch Futter nehmen. Mit Trockenfutter, auch wenn es von der Katze ist ;), würde ich da aber gar nicht erst anfangen, sondern mit richtig guten Leckerbissen wie Wiener, Käse, Leberkäs,… falls er das mag.

      Unterstützend kannst du auch überlegen, welche vermeidbaren Stressoren es noch in eurem Leben gibt und ob er vielleicht körperliche Probleme hat, die erst einmal angegangen werden sollten. Je relaxter dein Hund ist, umso besser kommt er auch mit seiner Umwelt klar.

      Das aber nur ganz kurz so aus der Ferne. Ohne dich und deinen Hund zu kennen, können wir natürlich nur ganz, ganz grobe Tipps geben.

      Liebe Grüße,
      Sonja vom Hey Fiffi-Team

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