Warum gibt es immer noch aversives Hundetraining?

Wir schreiben das Jahr 2024. Viele aktuelle und sogar schon ältere Studien zeigen, dass Training über Angst-, Schreck- oder Schmerzreize gefährlich sein kann, weil es die Wahrscheinlichkeit aggressiven Verhaltens erhöht. Aversives Training macht so oft nicht einmal Sinn. Der Hund versteht ganz oft nicht, warum er gestraft wird und es ist nicht selten, dass er die Strafen mit seiner Bezugsperson verbindet und entsprechend wehrhaft reagiert.

Hund, Foto: Sabine Fehrenbach (2J5A4917) - Hey-Fiffi.com
Bildquelle: Sabine Fehrenbach, Fehdogs Fotografie

Doch warum setzen wir heutzutage immer noch aversive Reize im Training ein? Müssten wir nicht schon seit vielen Jahren wissen, dass und wie es anders geht? Was sagt das Bauchgefühl? Hilft uns das überhaupt?

Wie es im Moment in der Hundetrainings-Szene so aussieht und wie wir vielleicht doch noch zu mehr Wissen im Hundetraining kommen, darüber redet Sonja Meiburg heute mit Roman Huber (www.dogrelax.ch). Roman ist Fachpublizist (unter anderem für das „Schweizer Hundemagazin“ und „Ein Herz für Tiere“). Er setzt sich stark für positives Hundetraining ein und hat eine ganze Menge zu diesem Thema zu bieten.

Hier die Studie, aus der Sonja im Podcast zitiert hat:

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Kommentare

3 Antworten zu „Warum gibt es immer noch aversives Hundetraining?“

  1. Gerber Anja

    Schade, das es keine Teilen-Buttons für Insta und Co. gibt.

    1. Grüß dich, Anja,

      du kannst den Podast entweder über unsere Website teilen, ihn in einer Instastory verlinken, über eine FB-Seite teilen oder auch den Spotify-Link teilen :D :D

      Liebe Grüße,
      Sonja

  2. Isabelle Cömert

    Was ich immer wieder faszinierend finde ist, dass es immer wieder heißt die „Positiv Bubble“ vermenschlicht ihre Hunde, weil wir ihnen Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen zugestehen, währen die „Negativ Bubble“ menschliche Verhaltensweisen auf den Hund überstülpt und diese als selbstverständlich nehmen, wie zB frontal an anderen Hunden vorbeizulaufen, oder nett zu „Eindringlingen“ (Besucher, Postbote etc) zu sein, mit der Hauskatze oder dem Kleinkind kuscheln, sich „zu benehmen“, etc etc kann endlos weitergeführt werden….es ist wirklich faszinierend wie unreflektiert diese Aussage ist….kam ich grade drauf wie Roman ziemlich am Anfang sagte „Hunde entscheiden auf 50m schon ob sie Kontakt wollen oder einen Bogen laufen oder Umdrehen, aber wir bringen sie dauernd in diese Situation.“

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