Die Geschichte des Hundetrainings, Teil 3: Von Leithunden und Sauerteig im 17. Jahrhundert

Herzlich willkommen zu einer weiteren Nerd-Talk-Folge! Sonja und Christoph Siegenthaler reden wieder über die Geschichte des Hundetrainings! Heute steigen wir ein ins 17. Jahrhundert, in die Zeit des Barocks. Dort gab es schon „Leithunde“, aber ganz anders als ihr jetzt vermutlich denkt. Nix mit „Alpha“, sondern mehr mit „Finde das Wild“. Und auf der Jagd geht es auch fröhlich weiter. Wusstest du, dass „Raus“ eines der wichtigsten Signale auf der Jagd war? Oder dass ein Mix aus Sauerteig mit Salz und Milch gegen das Streunern hilft? Ne, das wussten wir vorher auch nicht.

Hund mit Spielzeug im Fang, Foto: Sabine Fehrenbach (2J5A4292) - Hey-Fiffi.com
Bildquelle: Sabine Fehrenbach, Fehdogs Fotografie
Hund mit Spielzeug im Fang, Foto: Sabine Fehrenbach (2J5A4292) - Hey-Fiffi.com
Bildquelle: Sabine Fehrenbach, Fehdogs Fotografie

Und auch wenn im 17. Jahrhundert körperliche Züchtigungen unter bestimmten Umständen auf dem Programm standen, legten die Adeligen doch immer noch großen Wert auf ruhiges, freundschaftliche Führung und sahen als eine Ursache für Ungehorsam „Frühes Überfordern “ und „Ungeduld“ an, sprich: Der Hundeführer war in Teilen selbst schuld daran, wenn der Hund nicht so reagiert, wie er reagieren sollte.

Eine Folge für alle, die wirklich mal darüber staunen wollen, wie sich Hundetraining in den letzten Jahrhunderten verändert hat (oder auch nicht).

Spannende Einblicke, sehr gut recherchierte Geschichten und immer wieder Unglaubliches hört ihr heute im Fiffi-Cast mit Christoph Siegenthaler vom Treuhund-Büro.

Übrigens ist auch sein Vortrag vom Symposium „Kein Platz für Gewalt im Hundetraining“ extrem empfehlenswert.

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