Das häusliche Programm – Struktur oder Einschüchterung?

Das sogenannte „häusliche Programm“ wird im Hundetraining oft als Schlüssel für bessere Orientierung, mehr Ruhe und ein eine bessere Beziehungsstruktur zwischen Hund und Mensch verkauft. Doch was steckt dahinter? In dieser Folge schauen wir mal genauer hin. Woher kommt der Begriff und was ist mit dem „häuslichen Programm“ gemeint? Was ist das Ziel des „häuslichen Programms“? Gibt es überhaupt ein Ziel?

Hund mit Spielzeug im Maul, Foto: Sabine Fehrenbach (H48A8574) - Hey-Fiffi.com
Bildquelle: Sabine Fehrenbach, Fehdogs Fotografie
Hund mit Spielzeug im Maul, Foto: Sabine Fehrenbach (H48A8574) - Hey-Fiffi.com
Bildquelle: Sabine Fehrenbach, Fehdogs Fotografie

Musst du jetzt immer als erstes durch die Tür gehen, deinen Hund ignorieren und musst ihn auf seiner Decke festnageln, damit dein Hund dich ernst nimmt?

Sonja und Anja Petrick sprechen darüber, wie viele der dazu empfohlenen Maßnahmen einzuordnen sind und welche Konsequenzen daraus entstehen können. Wir reden auch darüber, was es wohl bedeuten mag, sich mit dem Hund in einen „Streit“ zu begeben. Und ob die Lösung für unerwünschtes Verhalten beim Hund darin besteht, weniger Fotos von ihm zu machen.

Vor allem aber sprechen wir darüber, was Hunde wirklich brauchen, um sich im Zusammenleben zu orientieren – und warum Sicherheit, Beziehung und Verständlichkeit nichts mit Einschüchterung zu tun haben.

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Kommentare

Eine Antwort zu „Das häusliche Programm – Struktur oder Einschüchterung?“

  1. Anonym

    Wieder mal eine tolle Podcastfolge! Vielen Dank!
    Das von euch erwähnte Ausbildungsinstitut, welches dieses unsägliche häusliche Programm und auch den Stellvertreterkonflikt „erfunden“ hat, wurde 2002 von dem besagten Metallnapf-Trainer in Zusammenarbeit mit Erik Zimen gegründet. Und genau in dieser Zeit sind sie auch stehengeblieben. Null Weiterentwicklung.

    Erik Zimen hatte diese uralten Ansichten, dass Konflikte notwendig sind, um Beziehungen zu klären und dass klare Machtausübung soziale Stabilität schafft. Seine Ansätze sind inzwischen alle schon tausend Mal von der Wissenschaft widerlegt. Und auch im Gründungsjahr 2002 war bereits bekannt, dass seine Thoerien auf einem großen Irrtum beruhen: Sie stammen aus Beobachtungen von gefangenen, nicht im Familienband lebenden Wölfen und wurden fälschlicherweise auf unsere Haushunde übertragen.

    Das Problem ist, dass der 11er einfach nicht ausreicht, um Hunde und ihre Menschen zu schützen. Hundetraining muss endlich ein richtiger Ausbildungsberuf werden mit Dozent:innen, die Verhaltensbiologie studiert haben oder Animal Welfare und Animal Behaviour und mit Tierärzt:innen, die eine verhaltensmedizinische Fachausbildung haben.

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