Jeder hat es bestimmt schon mal erlebt: Es ist Wochenende oder Abend und man  bemerkt ein kleines Unwohlsein bei seinem Hund. Manchmal ist es nur vorerst eine  leichte Irritation, so dass sich ein Tierarztbesuch noch gar nicht lohnt. Hierfür ist  unsere Hausmittelhelferleinliste. Beginnen wir mal mit Tee. Hey Fiffi-Trainerin Dagmar Remmers hat für uns mal eine paar Ideen unserer TrainerInnen für dich zusammengetragen. 

Hausmittelchen
Tee fürs Auge:

Wenn dein Hund LEICHTE Augenprobleme, vielleicht durch Zugluft aufgrund offener Autofenster im Sommer oder  so hat, gib niemals Kamillentee ins Auge. Kamille überall hin, bloß nie ins Auge, denn die Kamille besitzt kleine Widerhaken, die das Auge reizen. In diesem Fall  nimmst du besser schwarzen oder grünen Tee . Ich zum Beispiel nehme drei Beutel und gieße sie mit ein wenig  heißem Wasser auf, ungefähr einem halben Becher. Dann lasse ich den Tee gut ziehen und auf angenehme  Temperatur abkühlen. Dann lege ich gleich den Beutel einige Sekunden aufs Auge. Das wiederhole ich drei bis vier Mal. Der Tee zieht die leichte Entzündung raus. Bei grünem, eitrigen Ausfluss  oder wenn es nicht besser wird, geht bitte zum Doc.

Tee für juckende Haut:

Schwarzer Tee ist super bei plötzlich auftretendem Juckreiz. Das passiert ja auch  gerne spät abends oder nachts. Bis zum nächsten Tierarztbesuch ist das besser als nichts. Lasse schwarzen Tee fünf Minuten ziehen und dann vollständig abkühlen. Tupfe den Tee mit einem sauberen Mulltuch auf die juckenden Stellen drauf und lasse ihn dann trocknen.

Tee bei Magenproblemen:

Manche Hunde mögen Kamillentee mit etwas Honig bei Magenweh. Du kannst Kamille auch gut ungefähr eine halbe Stunde vor Autofahrten geben, wenn deinem Hund beim Autofahren leicht übel wird. Auch wenn er sich erbrechen muss, erbricht er sich „angenehme“ und leichter, wenn er etwas im Magen hat als wenn der Magen ganz leer ist und ihm „nur“ furchtbar übel wird. Auch der  Kümmel-Fenchel-Anis-Tee ist super geeignet bei Magenproblemen.  Du kannst den Tee zum Beispiel als  als Trinkwasser oder direkt ins Futter mit etwas warmem Wasser geben! Meine  mögen das total gerne!

Tee bei Hormonproblemen:

Bei Hündinnen, die hormonelle Probleme haben, hilft manchmal (unterstützend)  Himbeerblättertee, wie bei uns Frauen auch. Einfach einen starken Himbeerblättertee brauen, abkühlen lassen, mit etwas Honig versetzen und deiner Hündin einmal am Tag anbieten.

Tee für Hibbelhunde:

Pfferminztee hat kühlende Wirkung. Ein, zwei Esslöffel eines aufgebrühten und abgekühlten Tees im Futter helfen hibbeligen, aufgeregten Hunden, um besser runter zu kommen.

Tee bei Erkältung:

Bei Erkältungen kannst du aufgebrühten und abgekühlten Thymiantee mit ins Futter geben, wenn dein Hund das mag.
Bei Zwingerhusten stelle ich eine Schale mit heißem Wasser erhöht im Zimmer hin.  Darin lasse ich Erkältungstee- oder Hustentee ziehen. Das befeuchtet die trockene  Heizungsluft und hilft beim Atmen.

Kennst du auch noch Hausmittelchen, die deinem Hund helfen? Lass es uns wissen.

Wichtig: Unsere Hausmittelchen ersetzen natürlich niemals den Tierarzt oder die Tierärztin. Sie sind als kleine Alltagshilfe gedacht. Probiere immer erst einmal vorsichtig aus, ob dein Hund die Behandlung verträgt und stimme dich im Zweifel mit deinem Tierarzt/deiner Tierärztin ab.

Bildquelle

  • Hey-Fiffi.com